Wasser in allen Aggregatzuständen, Temperaturen und Lagen

Startpunkt Selfoss, wohin also heute? Wieder Wasserfälle? Schluchten? Was macht das Wetter. Wir fahren dem hellen Streifen am Horizont nach und landen am Kerid-Krater, einem See auf einem erloschenen Vulkan. Nett anzusehen, bei Sonne bestimmt sehr schön – heute galt es, ungewöhnliche Perspektiven zu finden. Was blieb uns auch anderes übrig bei Windstärke 6-7 und aufziehendem Regen?

„Ich kann keinen Wind und keinen Regen mehr sehen“ – so unsere einhellige Meinung, also auf Richtung Reykjavik, unsere letzte Hotel-Basis für die kommenden 2 Nächte. Auf dem Weg dahin wurde uns zumindest schon mal ein Wunsch erfüllt:
Der Regen ging in Schnee über. Super!

Abseits der Ringstraße begann es zu qualmen, wir näherten uns dem Geothermie-Kraftwerk Hellisheiði, überall unter uns heißes Wasser. Wir sind also raus und haben uns „erfreut“ an:

  • Wasser in Form von Dampf, Wasser und Schnee
  • Wasser eiskalt, laumwarm in den Bächen und heiß direkt beim Austritt an die Erdoberfläche und an
  • Wasser horizontal als verwehter Schnee, vertikal von unten als lustige blubbernde Quellen und vertikal von oben als Regen in tieferen Lagen

In Reykjavik angekommen sind wir noch ein bisschen durch die Stadt marschiert, Schwerpunkt die monumentale Hallgrímskirkja, eine den Basaltsteinen nachempfundene Kirche hoch oben über der Stadt, die mit 200.000 Einwohnern 2/3 der isländischen Bevölkerung stellt.

Nach einem Fish & Chips-Aufenthalt sind wir noch etwas am Hafen herumgestromert – was soll ich sagen? Trocken von oben, dafür Meeresgischt horizontal durch den Sturm, reicht dann jetzt, Danke…

Update:

Die Bilder des gestrigen Tages, dieses Mal sind es gute 40 Stück die ich für vorzeigbar halte:

 

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2017-05-13T21:19:31+00:00

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