Nun also Island. Was ich bisher nur mit “kalt”, Bankenrettung und tollen Fußballfans in Verbindung brachte soll nun das Ziel meiner Reise mit Isaak werden. Mit meinem Freund aus Frankfurt war ich schon 2012 in Marokko, die paar Tage Fototrip waren genial, wir wollten das “bald” wiederholen.

Daraus sind nun 5 Jahre geworden, aber besser spät als nie. Vorab gab es eine Menge Arbeit, denn wir haben das alleine geplant: Flug, Mietwagen, Route, Hotels, Spots – insgesamt haben wir so bestimmt 500-1000 Euro pro Nase gespart. Wer die Zeit nicht hat, der sollte auf kommerzielle Anbieter ausweichen, das ist teils wirklich gut.
Es galt noch, sich über die Reisezeit Gedanken zu machen. Island ist schwer en vogue und im Sommer hat Island mehr Touristen als Einwohner.

Uns stehen nun Temperaturen um die 10° und eher schlechtes Wetter bevor, na schaun wir mal.

Gebucht haben wir Icelandair, Isaak fliegt von FRA, ich von MUC, wir kommen fast zeitgleich in Keflavik, dem Flughafen von Reykjavic, an. Gebucht wurde Economy, vor 10 Tagen kam eine Anfrage von Icelandair zur Teilnahme an einer Lotterie zum Upgrade. 90 Euro war mir die Eco Comfort wert und ich konnte mich auch mit meinem, sehr niedrigen Gebot, durchsetzen. Beim Einchecken habe ich Sitz 6C bekommen, müsste eigentlich Business sein, abwarten.

Der Weg in die Lounge am Flughafen München war dann hinderlich. Irgendwo hatte ich aufgeschnappt, dass Icelandair im Terminal 1D abgefertigt wird. Tatsächlich tut das Aeorgate aber in 1A – also 15 min zu Fuß mit den beiden schweren Koffern und dem Rucksack. Baggage Dropoff mit Hindernissen und dann zurück zur Lounge, 11:30 Uhr – es ist noch Zeit bis zum Boarding um 13:30 Uhr. Lounge-Zugang steht auf der Homepage wie folgt: Atlantic Lounge Terrminal 1 Modul C –
Europa Lounge Terminal 1 Modul D. Open from 06:00 – 22:00.
“Na, dann gehste doch von A zu C, ist kürzer”. Sicherheitskontrolle, Passkontrolle, alles hinter mir aber in die Atlantic Lounge kommt man als Icelandair-Pax nicht rein. “Dann eben schnell zu D”. Das geht aber nicht mehr, also von C über B zu D, mit zwischenzeitlichem Verlassen des Sicherheitsbereichs und erneuter Kontrolle – und das auf Anraten eines Bundespolizisten. Der kennt sich bestimmt aus…

Dann endlich: Mit knapp 50 Jahren “darf” ich mal in eine Airport-Lounge. Hunger & Durst hatte ich genug und jetzt passt’s wieder. Also schnell den Blogbeitrag schreiben, und nun geht’s los: Zurück zu A und – Update: Es ging ein direkter Weg von A bis D und da war ich auch schon…

Der nächste Report kommt dann morgen oder heute Abend aus Island…

VG Frank

2017-05-09T01:44:49+00:00

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